Santiago de Chile

Metropole Südamerikas Santiago de Chile ist die Hauptstadt von Chile und gleichzeitig die grösste Stadt der bisherigen Reise. In der Region Metropolitana de Santiago leben über 6 Mio. Menschen, somit etwa 40 % der Bevölkerung von Chile. Erstaunlich sauber, ordentlich und aufgeräumt zeigt sich uns die Stadt. Eines der saubersten Innenstädte einer Millionenmetropole die wir bislang gesehen haben. Graffities, Müll oder schmutzige Ecke sucht man fast vergebens. Auf den Zügen der U-Bahn sind keine „Schmierereien“ oder zerkratzte Fenster zu finden, selbst die Luft in den U-Bahnen ist erstaunlich gut. Kein Vergleich mit deutschen Städten wie Hamburg, Berlin oder Frankfurt. Trotz dieser scheinbaren Sauberkeit lastet täglich der Smog schwer auf dieser Stadt. Die umliegenden Berge, teilweise mit Schnee bedeckt, sind selten …

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Bye bye Popeye

So schnell kann es gehen Nun ist unsere Zeit im Wicked Popeye auch schon wieder vorbei. Schneller als gedacht sind die Wochen mit Popeye vorbeigezogen. Irre viele Kilometer haben wir in und mit Popeye abgefahren. Der Wind machte uns selbst mit Popeye immer wieder etwas zu schaffen. Wer hätte das gedacht, aber der patagonische Wind kann schon Einiges. Im Leerlauf konnten wir vom Wind geschoben werden. Übernachteten wir an „windfreundlichen“ Stellen, wurden wir in den Schlaf geschaukelt. Was manchmal beinahe unheimlich war, hörten wir doch vorher Geschichten von umgepusteten LKWs. Popeye blieb zum Glück immer stehen. Jetzt nach Abgabe von Popeye sind wir etwas zwiegespalten, ist Urlaub mit einem Camper etwas für uns oder doch lieber nicht? Sicher ist, es …

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Magellans Erben

Pinguin Insel In den Sommermonaten hat die Isla Magdalena etwa 120.000 Einwohner und kaum einer ist grösser als 70 cm. Im Winter ist die kleine Insel nordöstlich von Punta Arenas nahezu unbewohnt. Kein Wunder ähnelt sie doch selbst im Sommer eher Mondlandschaft und weniger einer lebensfreundlichen Wohlfühloase. Die Magellan-Pinguine haben andere Ansprüche und freuen sich über einen reichgedeckten Tisch, die Möglickeit eine Bruthöhle buddeln zu können und wenige Menschen. Kaltes, windreiches Wetter scheint sie nicht wirklich zu stören. Am Tag unseres Besuches weht der Wind kräftig bis heftig. Nur knapp entgehen wir der Absage. Zum Glück! Einen Tag später regnet es, ist kälter und windet kaum weniger. Zudem wird die Tour zu der Isla Magdalena in ein paar Tagen eingestellt. …

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Auf nach Punta Arenas

Wind, Eis und Pampa Unsere letzte patagonische Fahrrad-Etappe versprach nicht viele landschaftlichen Highlights. Vielleicht mal abgesehen vom Perito Moreno Gletscher. Ein Stück des Weges führte uns über die berühmte Ruta 40. Für jeden Patagonienradfahrer ein Muss. Ein Muss und teilweise ein Maximum an Quälerei. Jeder erwartet hier kräftigste Winde, schlechte Strassen bzw. Pisten, noch schlechtere Autofahrer, Regen und Schwierigkeiten bei der windgeschützten Zeltplatzsuche. Abgerundet wird dies von eintönigen, baumlosen Landschaften. Jeder Radler hört vorher die wildesten Geschichten, von „6km Tagesradleistung“ bis hin zum „Aufgrund des Windes konnte ich das Zelt nicht aufbauen“ und Speichenbrüchen wegen de schlechten Pisten. Mit all diesem Wissen starteten wir in El Chaltén. Absolut Gegenteilig ging es los. Wir hatten Rückenwind!! Und das nicht zu knapp. …

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O’Higgins – El Chaltén

Ausgang der Carretera Austral und ein Tandemwanderweg Eigentlich als wunderschöne Wanderwegsverbindung zwischen Chile und Argentinien angelegt, deshalb auch nur in den Sommermonaten (Nov.-März) geöffnet, machen sich auch viele Radwanderer diese Strecke zu nutze. Es wird geschoben, abgeladen, durch Flüsse gewatet und getragen, alles um die Carretera nicht bis Chile Chico zurückfahren zu müssen und die Ruta 40 auf der argentinischen Seite inklusiven den dort herrschenden irren Winden zu umgehen. Zudem lockt die Idee die argentinische Touristenhochburgen El Chaltén und El Calafate quasi durch die Hintertür zu betreten und die Autoströme mal für ein paar Tage aus zu sperren. 2 Schiffspassagen, über den Lago O’Higgins und den Lago del Desierto, runden den Trip ab, wobei die 1. Passage über den Lago …

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Carretera Austral

Charakterlose Prinzessin…. Ursprünglich von General Pinochet geplant und vom Militär erbaut, ist die Carretera Austral (oder Ruta CH-7 wie sie wirklich heisst) mit ihren ca 1350 Killometern heute eine stark touristisch genußte Route. Vor allem beliebt bei „Offroad“-Motorradfahren, Radreisenden und Wanderern. Der Bau der Strasse ist lange noch nicht beendet. Ist heute das Ende der Strasse in Villa o’Higgins, so wird bereits an dem Weiterbau bis Puerto Natales getüfftelt. Die Weiterführung ist nicht wirklich einfach, sind doch riesige Gletscher, Fjorde und Berge im Weg. Ohne Fähren wird dieser Abschnitt nicht zu lösen sein. Etwa 30 Jahre Bauzeit sind für die fehlenden 900 Kilometer eingeplant. Sicher ist, wir werden maximal unsere Enkel zum abradeln des neuen Abschnitt schicken. Auch heute bietet …

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Bariloche

Länger als gewollt…. San Carlos de Bariloche, eine kleine sehr touristische Stadt am Rande der argentinischen Anden. Im Winter ein Skiort, vergleichbar mit denen aus den Alpen. Im Sommer tummeln sich hier viele Wanderer, Wochenendtouristen, Backpacker und Jugendgruppen. Für uns also nicht der Ort in dem wir gerne lange bleiben wollen. Zur Übergabe und Einbau unserer Rohloff-Ersatzteile aber perfekt, einfach weil es gute Fahrradläden gibt und wir so im „Notfall“ Unterstützung erhalten könnten. Die Idee war 3-4 Tage in Bariloche zu bleiben und in dieser Zeit unsere Lieferanten zu treffen, einen gemeinsamen Ausflug zu machen und den Umbau vorzunehmen. Im Grunde hat das auch alles ganz wunderbar geklappt, nur leider wurden wir krank und aus dem geplanten kurzen Zwischenstopp wurde …

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