Down under, letzte Etappe……

Flinders Ranges Von Marree waren es knapp 200km bis nach Parachilna, davon gute 70km auf unbefestigten Strassen. In Parachilna waren wir vor etwa 3 Jahren bereits einmal. Damals war Parachilna der nördlichste Punkt unserer Tour, einfach weil uns die australische Sommerlhitze zum Umkehren drängelte. Diesmal waren die Temperaturen deutlich angenehmer und wir kamen aus dem Norden. Den sehr leckeren Burger von vor 3 Jahren hatten wir nicht vergessen und so planten wir in Parachilna ein Roadhouseabendessen ein. Die Anstrengungen der vergangenen Wochen sollten auch mal am Essenstisch belohnt werden. So buchten wir beim Einchecken auf den Campingplatz auch gleich einen Tisch für den Abend. In Parachilna wohnen nur wenige Leute, umso mehr überraschte uns die „Gäste-Fülle“ im Restaurant des Prairie …

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Oodnadatta Track

The Pink Road House In Marla war die Zeit des Abschieds gekommen. Abschied vom Stuart Highway, von den Road Trains, von der Masse der „grey nomads“ und für gute 700km von geteerten Strassen. Marla war für uns das Eingangstor zum Oodnadatta Track. Dieser Track war vor langer Zeit die Haupthandelsroute der Aboriginals und so auch Vorlage für die Bahnstrecke von Darwin nach Adelaide. Der Grund erschliesst sich bei genauerer Betrachtung sehr schnell, auch wenn die Landschaft extrem trocken ist, befinden sich diverse Quellen entlang des Tracks, allesamt gespeist aus dem „Großen Artesisches Becken“. Teilweise ist das Wasser sehr mineralhaltig, aber zum Überleben durchaus geeignet. Was beim Bau der Bahnstrecke leider nicht bekannt war, es regnet in dieser Region manchmal halt …

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Uluru

Red Center Way Am Tag nach unserem Ballonflug verliessen wir nun endlich Alice Springs, und das in Richtung Westen, dem Red Center Way folgend in die West McDonell Ranges hinein. Statt der weiten flachen Ebenen vom Stuart Highway, erwartete uns nun eine „Gebirgskette“ an der der Red Center Way entlangführte. Neben den West McDonell Ranges sollte uns noch der Mereenieloop, eine etwa 160km lange „offroad“-Strecke und der Kings Canyon, eine Schlucht von der wir seit ein paar hundert Kilometern von beinahe jedem „Grey Nomad“ erzählt bekamen, auf unserem Weg zum Uluru liegen. Übernachtungsplätze und Wasserversorgung sollten durch die vielen Gorges entlang der West McDonell Ranges überhaupt kein Problem darstellen. Lediglich auf den letzten 250km vor dem Kings Canyon gab es …

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Stuart Highway

Mataranka In Katherine mussten wir uns für die weitere Route gen Süden entscheiden. Zur Auswahl standen der Stuart Highway und der Tanami Track. Versprach der Stuart Highway viele Road Trains, Campervans, Motorhomes und noch mehr Touristen, aber auch einfache Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln, so bot der Tanami Track beinahe das komplette Kontrastprogramm. Grosse Abstände zwischen den Versorgungsmöglichkeiten, kaum Wasserstellen und jeder erdenkliche Pistenzustand, dafür aber auch wenig Touristen und viel Ruhe. Das Ganze auf ungefähr 1000km Länge. Wir fragten viel herum und bekamen eigentlich nur Hinweise darauf, dass der Tanami Track zur Zeit für Radfahrer mit Gepäck eine sehr grosse Herausforderug darstellt. Nach langem Überlegen entschieden wir uns für den Stuart Highway. Wie richtig diese Entscheidung sein sollte, erfuhren …

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Mick’s Land

Australia, Northern Territory, Darwin Darwin als Ankunftsstadt in Australien hatten wir ausgewählt, weil wir dort ein paar Freunde haben und so auch gleich ein Wiedersehen „feiern“ konnten. Gelandet sind wir gegen 5:00 Uhr am Morgen und wurden fröhlich am Flughafen empfangen und abgeholt. In Darwin wollten wir uns in erster Linie erholen und Urlaub machen. Die einzig wirklich geplante Aktivität war die Pflege unseres Rades. Und das taten wir auch, ausser 2 Kinobesuchen, leckerm Essen, Marktbesuchen und netten Freundewiedersehenabenden machten wir eine ganze Woche eigentlich nichts. Selbst unsere Photosapparate waren im Urlaubsmodus, nicht ein Bild entstand in diesen Tagen. Allerdings wüssten wir auch nicht was man in Darwin sonst so machen könnte. Nach etwa einer Woche hiess es dann Abschied …

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Raufarhoefn reloaded

Santos Rahmen bricht erneut Ungefähr 4500km sind wir mit dem neuen Rahmen gefahren. Gute 1000km davon auf der Carretera Austral mit vielen Pistenkilometern und dem Wissen das diese Strasse sicher schon viele Rahmen und noch mehr Speichen auf dem Gewissen hat. Unser Rahmen kam dort aber scheinbar heil und unversehrt durch. So gewannen wir verlorenes Vertrauen in den SANTOS-Tandem-Rahmen zurück. Etwa 1000 Kilometer weiter entdeckten wir jetzt einen Riss an nahezu vergleichbarer Stelle wie zuvor. Diesmal ein paar Zentimeter weiter vorne, aber trotzdem an der Hinterradaufhängung. Der Riss könnte mit einer fehlerhaften Schweissnaht zu tun haben, weil direkt an der Naht liegend, muss es aber nicht. Um das korrekt zu beurteilen sind wir viel zu wenig Experte in Metallverarbeitung, wollen …

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Daaaaaaaannnnkkkkeee

Was sollen wir sonst noch sagen….. wir sind überwältigt, begeistert, gerührt und geschüttelt. Nur leider werden wir es nicht schaffen vor der Abreise noch mit jedem zu sprechen und persönlich Danke zu sagen. So müssen wir diesen “remoten” Weg wählen. Danke – Reisende Anfangen möchte wir mit dem Dank an alle Reisenden. Viele von Euch haben hunderte von Kilometer zurückgelegt, nur für ein paar Kölsch und mit der Gewissheit, dass wir nicht unendlich viel Zeit für jeden Einzelnen haben werden. Trotzdem haben sich irre viele von Euch auf den Weg gemacht. Gut, wir hatten nun auch die Sonne da und hatten extra einen Marathon organisiert, hat wohl gewirkt. Wir sind schwer angetan davon und lieben Euch sowieso alle. Danke – …

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Wenn die Götter…

MTB Thassos

mit lecker Essen und traumhaften Bergen locken….. sind wir chancenlos, es bleibt nur, dem Ruf der Götter zu folgen und mit dem Mountainbike die Angebote anzunehmen. Nachdem unsere Tandemtour vor etwa 3 Wochen mehr als ein Materialtest war, die Grenzen des mit dem Tandem fahrbarem deutlich aufgezeigt wurden und wir Strecken teilweise mehr wanderten als fuhren, war klar dieser Herausforderung müssen wir eine Antwort liefern. Kaum zurück in Kiel waren wir uns einig, diese herrlich ausgewaschenen Bergwege und einsamen Routen können wir nicht einfach so ungenutzt in Griechenland liegen lassen. Also mit Ilka gesprochen, die praktischerweise Probleme mit Ihrer Internetseite hatte. So konnten wir unser Vergnügen mit etwas Hilfe beim Aufbau der neuen Seite kombinieren. Die Idee: Ilka betüttelt uns …

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