Griechenland

Winterspeck, Kultur und gutes Essen

Als lockere 2 wöchige Frühlingstour mit angenehmen Temperaturen, Sonne und leckerem Essen zum Start ins Jahr geplant, entwickelte sich Griechenland recht schnell zur „Tour de Materialtest“ plus der Erkenntnis, dass zu viel Winterspeck wahrlich nicht hilfreich ist in den griechischen Bergen.

Aber von vorn: Geflogen sind wir nach Thessaloniki mit dem Ziel Insel Thassos, im Norden Griechenlands. Auf Thassos ein Offroad-Runde durch die Berge, uralte Freunde treffen und entspannt wieder zurück. So die Idee. Schon bei der Ankunft in Thessaloniki mussten wir allerdings feststellen, dass Ostern in Griechenland doch extra ruhig ist und weder Supermärkte noch Restaurants geöffnet sind. Unsere einzige „Rettung“ waren geöffnete Bäckereien, die Ernährungslage somit auf „Zuckerbasis“ gesichert.

Auf Thassos erwischte uns dann heftig der Regen, grundsätzlich kein Problem, weil wir uns ein Apartment gemietet hatten und Limenas ein tolles Museum hat. Zudem stehen auch in der Stadt verblüffend viele Steine der „Alten Griechen“ herum. Allerdings war der Regen so heftig, dass auf den Straßen nicht Rinnsale sondern Flüsse flossen. Also Apartment einen Tag verlängert, was unproblematisch bei einer touristischen Insel ist, die gerade erst erwacht. Alles prima. Am nächsten Tag ging es dann bei leichtem Sonnenschein tatsächlich los. Die Route war mit Einheimischen besprochen und sollte fahrbar sein. Was leider nicht eingerechnet war, waren die heftigen Regengüsse der letzten Tage, so waren diverse Nebenstrecken als „Flüsse“ genutzt worden, der Zustand entsprechend. Auf den Bildern ist das andeutungsweise zu sehen. In Wahrheit mussten wir lange Passagen schieben, teilweise kleinen Steinbrücken bauen und hoffen das unser Material diesen Test gut übersteht. Zu unserer Freude haben wir kein Problem bekommen.  Ab und zu kam der Gedanke um zu drehen, was wir aber immer wieder schnell verworfen haben, weil die Hoffnung auf Besserung stets grösser war.

Und weil es uns auf Thassos so gut gefallen hat, die Wege deutlich nach unseren MTBs gerufen haben und das Essen wirklich gut ist, sind wir 3 Wochen später gleich nochmal hin. Wir konnten einfach nicht anders 😉 Diesmal aber begleitet von unseren Mountain-Bikes. Das war auch wirklich klasse, ist aber eine andere Geschichte und muss zu einem anderen Zeitpunkt erzählt werden.

 

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