Cataratas

Zum Ende unseres Brasilienaufenthalts, der ja nun wirklich mehr als genug Aufregung in sich hatte, brachten uns Bruno, Paula und Mirella mit dem Auto nach Foz do Iguaçu, die brasilianische Stadt an der die berühmten Wasserfälle liegen. Das sind geschmeidige 850 Kilometer, Landstraße versteht sich und dauerte „nur“ 13 Stunden. Paulas Mutter wohnt dort und so konnten wir 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen: Paula, Bruno und Mirella trafen Bruder, Mutter, Oma und Neffen usw. und wir gewannen etwa 10 Tage der verlorenen Rahmenbruchtage zurück. Eine Win-Win-Situation! Tief in der Nacht kamen wir an, die Wiedersehensfreude war riesig und wurde bis 2 Uhr in der Frühe ausgelebt. Am Tag darauf war Shopping in Paraguay angesagt. Hier ist alles viel preiswerter …

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Neustart

Waschen, Föhnen, Legen Unser Tandem ist wie neu!!!!! Die letzten 2 Tagen waren wir in Florianopolis und haben bei Cicles Hoffmann das Tandem neu aufgebaut. Aber wir waren nicht alleine, eigentlich hat das gesamte Team mit geschraubt, gewaschen und beraten. Uns hat es total viel Spass gemacht mit den Jungs zu arbeiten. Die Cicles Hoffmänner haben alle Teile gewaschen, trocken geföhnt und neu gefettet. Alles sieht aus wie neu. Danach wurde wieder zusammengeschraubt. Teilweise haben wir zu viert an unserem Tandem gewerkelt, erstaunlich reibungslos und harmonisch. Ich habe noch ein paar tolle Tricks gelernt, aber auch die Hoffmänner konnten profitieren. Richtig super finde ich die Waschanlage in der Werkstatt. Hier können Kunden das Rad einfach mal zum Waschen bringen, danach …

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Rancho Queimado

 Deutsch oder doch brasilianisch??? Rancho Queimado, vier Wochen sind wir nun hier, liegt in einer Region in der es von deutschen Auswanderern nur so wimmelt. „Viele Menschen sprechen deutsch hier“, das ist es, was wir immer wieder zu hören bekommen. Sicher ist das nicht ganz falsch, es leben viele deutsche Auswanderer hier, nur dies bereits in der 3. oder 4. Generation. Manche davon sprechen tatsächlich eine Sprache mit mehr oder minder vielen deutschen Anteilen. Für uns ist es häufig sehr schwer die Aussprache dann doch zu verstehen. Gerade die 3. oder 4. Generation hat es dann eigentlich endgültig vergessen, das „deutsche“. Ein paar Bröckchen von den Großeltern sind manchmal noch vorhanden, die Meisten bedauern es, aber mehr als ein paar …

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Alles Tuti?!?

Die Kuh scheint vom Eis Bevor den wir uns für den SANTOS-Tandemrahmen entschieden haben, besuchten wir 2 x SANTOS in Holland. Der 2. Besuch überzeugte uns endgültig. SANTOS arbeitet gründlich und vertrauenswürdig, so unserer Eindruck. Gleichzeitig immer mit einem besonderen Blick für Radreisende. Dessen waren wir uns sicher. 10 Jahre Garantie auf einen Rahmen zu geben, den wir an die höchste Belastung führen werden und das Versprechen „wir unterstützen bei Problemen mit dem Rahmen weltweit, schnell und unkompliziert“. Ein Versprechen, vielleicht mehr als das. Austesten wie weit dieses „Versprechen“ gehalten wird, wollten wir eigentlich überhaupt nicht. Aber wer ahnt schon, dass der Rahmen nach all unseren Tests in den unterschiedlichen Ländern, hier in Brasilien nun aufgibt? Uns wäre es auch …

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Raufarhöfn

Oder Probleme und kleine Katastrophen Raufarhöfn ist ein kleiner Ort auf Island. In Raufarhöfn wohnen etwa 200 Menschen, ein Leuchtturm, viele Vögel und 3 Tage lang auch wir. So war das vor ein paar Jahren, während unserer Radtour auf Island. Bevor wir da gelandet sind, hatten wir keine Ahnung das es Raufarhöfn gibt und wollten es eigentlich auch gar nicht wissen. Mein Knie allerdings zwang uns hier für 3 Nächte zu bleiben, einfach weil ich es mir bei einer Höhlenkletterei gestossen und sich ein Bluterguss gebildet hatte. Der Bluterguss verhinderte druckvolles schmerzfreies Treten, und ohne druckvolles Treten wird man auf Island nicht sehr weit kommen. Also Pause. Seit dieser Zeit heissen alle Orte in denen wir ungewollt aufgrund von Pannen, …

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Abfahrt! Endlich ….

nur vollkommen anders als geplant!!!! Einige Jahre haben wir auf den Moment gewartet, diese Abfahrt. Mit dem Tandem eine gefühlte endlos lange Zeit durch Südamerika zu fahren, jetzt noch 17 Monate, um genau zu sein. Ein tolles Gefühl. Die Laune bei uns war entsprechend gut und die Freude groß. Für unsere Verhältnisse hatten wir erstaunlich viele Planungen in den Start der Tour gesteckt. So war es kein Zufall zu dieser Jahreszeit in Porto Alegre zu starten. Wir erwarteten frühsommerliche Temperaturen um die 25 Grad mit nettem Sonnenschein. So die Idee, das war auch so an den ersten Tagen unseres Aufenthaltes, heute aber am Abfahrtstag schien sich auch das Wetter zu freuen. Die Temperaturen machten eine Freudensprung und waren am Vormittag …

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Gelandet und verwöhnt ….

 Sicher gelandet, und fast schon gestartet Die letzten Tage vor der Abreise waren für uns doch turbulenter als gehofft, die Verabschiedungen, das Packen und der Wuppertal-Auszug verschlangen viel mehr Zeit als gedacht. Offensichtlich schleppen wir auf dieser Reise noch Einiges mehr mit als auf den bisherigen Urlaubsfahrten. Ob nun Ersatzteile fürs Tandem, Wasserfilter, Sonnenpanele oder Winter- wie auch Sommerklamotten. Irgendwie passte alles trotzdem in unsere Taschen und wahrscheinlich werden wir uns unterwegs doch noch von einigen Teilen trennen können. Nach einer recht anstrengenden Anreise mit Fahrrad, Zug und Flugzeug, guten 40 Stunden auf den Beinen und „erholsamen“ Schlaf auf Flughäfen und in Flugzeugen sind wir frisch, erholt und heil in Porto Alegre angekommen. Als wir aber von João – samt …

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